Einmal Neuseeland und zurück…

Staedte

Tja, leider sind wir schon beim „zurück“-Teil angekommen…
Gerne hätte ich euch schon eher von unserer tollen Reise ans Ende der Welt berichtet, aber durch ein ungünstiges Zusammenspiel von lahmem Internet im Compound und der „Great Firewall“ ist an normale Internetaktivitäten momentan nur 6:00 Uhr morgens oder eben am Wochenende zu denken… :/ Wie auch immer, hier nun endlich ein kleiner Reisebericht.

Erstmal gab es natürlich unheimlich viel Grün für uns zu sehen: riesige Kauribäume, der allgegenwärtige Farn (die Nationalpflanze der Neuseeländer) und ganz viel Landschaft wie in einem Herr der Ringe Film…eine Wohltat fürs Auge nach vielen Monaten Shanghai-Grau!

Gruen

Neben Grün gab es aber auch ganz schön viel Blau… 😀 Das Meer natürlich, was leider oft eher, sagen wir mal, frisch war. Aber auch ein wunderschöner Vulkansee und das fast unwirklich blaue Wasser im Abel-Tasman-Nationalpark.

Blau

Ganz begeistert waren wir auch von Neuseelands Tierwelt: wann hat man schonmal die Chance Pinguine, Seelöwen und Delfine in freuer Wildbahn zu sehen!? Den nationalvogel Kiwi, nach dem sich übrigens auch die Einwohner Neuseelands nennen (nicht zu verwechseln mit der Frucht, die heißt hier Kiwifruit, alles andere ist eine Beleidigung!) haben wir leider nicht gesehen.

Tiere

Jeden Tag hieß es für uns „On the road again“ in unserem Campervan, der uns über mehr als 4.500 km quer durchs Land (also über die beiden Hauptinseln) begleitet hat. Die Sache mit dem Linksverkehr hat dem einen mehr und der anderen weniger zugesagt… 😉 Zum Glück plagte uns nur ein platter Reifen – sahen wir doch einige Wohnmobile im Graben liegen und hörten von diversen Unfällen! Dank Reisekrankheit über viele, viele Kurven über den „Forgotten World Highway“ und diverse „Gravel Roads“ (ungeteerte Straßen) wurde der Beifahrer auf die Rückbank degradiert.

Strasse

Am meisten beeindruckt haben uns die vielen Naturgewalten, die es in Neuseeland hautnah zu erleben gibt: aktive Vulkane, dampfende Steine, Wasserfälle in allen Formen und Farben, Schluchten und Gletscher…und die steilste Straße der Welt in Dunedin mit 35% Gefälle! 😀

Naturgewalten

Neben so viel Natur gab es natürlich auch interessante Bauwerke zu sehen. Dazu muss man sagen, dass wegen Neuseelands eher junger Geschichte schon ein 200 Jahre altes Haus für Staunen und Menschenaufläufe sorgt! Vieles erinnert oft an Städte, die man aus Wild-West-Filmen kennt. Über die Schönheit neuerer Architektur lässt sich sicher streiten, aber den „Beehive“ (also Bienenkorb), den Sitz der Regierung in Wellington (Bild Mitte), würde ich zumindest mal als interessant bezeichnen! 😀

Gebaeude

Zum Schluss noch ein paar Worte zu unserer Lieblingsbeschäftigung…essen! 😀 Die neuseeländische Küche ist sehr von der britischen geprägt, aber neben hervorragenden Fish&Chips und leckeren Pies (kleine, herzhafte Kuchen) gab es auch eine sehr moderne neuseeländische Küche zu entdecken. Da gab es Crayfish (Languste, selbstgefangen und dann im Restaurant zubereitet!) mit Knoblauchbutter, Lachs und Jakobsmuscheln mit Spargel und nicht zu vergessen das tolle Bier aus Kleinbrauereien und den exzellenten Wein aus dem Marlborough-Sounds…

Essen

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