Die Verbotene Stadt 紫禁城

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Starker Regen, garniert mit Windböen in Kombination mit mürrischen Taxifahrern wollte uns den Weg zur Verbotenen Stadt sehr schwer machen, aber wir waren dort! 😉

Trotz miesen Wetters schlenderten wir über den Platz des Himmlischen Friedens und durch die Verbotene Stadt, die sich direkt anschließt.

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Erst reichte noch der Schirm, doch dann kauften wir uns doch zwei dieser schicken und unglaublich haltbaren Regenponchos, die uns an jeder Ecke von findigen Händlern entgegengestreckt wurden. Haute Couture aus Peking! 😉

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Die Verbotene Stadt liegt im Zentrum Pekings und durfte, daher der Name, zu Kaisers Zeiten von den Normalsterblichen nicht betreten werden.  Dieses Meisterwerk der chinesischen Architektur hat einen nahezu rechtwinkligen Grundriss. Die Dächer waren teilvergoldet und sind mit gelben (die Farbe des Kaisers) Ziegeln gedeckt. 1406 wurde mit dem Bau begonnen und schon 1420 konnte er abgeschlossen werden (wenn die das mit dem Flughafen in Berlin wüssten!)

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Eins ist aber klar: Chinesischer Kaiser sein war kein Zuckerschlecken, alle alltäglichen und natürlich auch feierliche Gelegenheiten unterlagen strengsten Abläufen, die in den 890 Palästen und unzähligen Pavillons auf dem 720.000 qm großen Gelände stattfanden.

Schluss mit den Superlativen, lassen wir ein paar Bilder auf uns wirken:

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Tiere gab es auch einige zu entdecken:

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Nur ein Teil der Verbotenen Stadt, die übrigens seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, ist überhaupt zugänglich und nur Bruchteile der Gebäude kann von innen besichtigt werden. Was sehr verständlich ist, wenn man bedenkt, dass der Fußboden teilweise mit einem Stein ausgelegt ist, der wertvoller als Gold ist. Trotzdem konnte man auch den einen oder anderen Blick ins Innere der Gebäude weren und eine Ahnung von der Pracht vergangener Tage bekommen.

Eine Hochzeitssänfte, von der Carlotta zwar sehr beeindruckt war, aber weder verstehen konnte, dass diese getragen wurde noch dass da jemand drin sitzen konnte („Das ist doch viiiieeel zu tlein!“)

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Und einer von unzähligen Thronen (Thrönen?):

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An vielen Details blieben unsere Augen hängen. Z.B. an den kleinen Figuren auf den gelb gedeckten Dächern oder

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den reich verzierten Türen sowie

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den wunderschönen, mit uralten Mustern verzierten, Decken und Balken.

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Dieser riesige Stein, wurde in einem Stück nach Peking transportiert – im Winter wurden die Straßen vereist und der Stein darauf geschoben! Ganz schön clever! 😉

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Zum Schluss schlenderten wir noch durch den kaiserlichen Garten, der aber bei Regen nur halb soviel Spaß macht…

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Am Ausgang ein Blick an der unndlich langen Außenmauer entlang.

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Morgen gehts auf zur Großen Mauer und wir hoffen auf besseres Wetter und freundlichere Taxifahrer! 😀

5 Gedanken zu „Die Verbotene Stadt 紫禁城

  1. Margit

    Hallo, Ihr drei Urlauber, wir wünschen Euch viel Spaß, schönes Wetter und fröhliche Taxifahrer.
    Liebe Grüße Mutti und Papa

    Antworten
  2. deine kleine Schwester

    ganz ehrlich….bei dem strahlenden lotti kann das wetter noch so schlecht sein und die taxifahrer noch so mürrisch….alles egal

    gib dem strahle-lotti einen riesen knutsch von tante natalili

    und euch wünsche ich noch richtig tolle tage in japan, freue mich schon auf die vielen tollen bilder.
    (achja…das photopaket was du uns geschickt hast war sooo toll, hab ersteinmal ein paar bilder fürs ältere ehepaar auf den bürotischen verteilt und mein lotti-schreibtischbild auch gleich noch erneuert 🙂 )

    viele liebe grüße
    natalie

    Antworten
  3. Pingback: Viele Bilder von der Großen Mauer | Shanghai süss-sauer

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